Unsere Lösung

Bestehende Industrieanlagen. Zukunftssichere Kommunikation.

Industrieanlagen bleiben oft Jahrzehnte im Einsatz. Ihre Kommunikation muss auch dann geschützt sein, wenn sich die technischen Möglichkeiten von Angreifern verändern.

QMS entwickelt ein Security Gateway, das Post-Quanten-Kryptografie in bestehende Industrieumgebungen bringt. So können Unternehmen ihre Kommunikation schrittweise auf zukünftige Bedrohungen vorbereiten.

01 / Ausgangspunkt

Warum wir die Kommunikation absichern

Leistungsfähige Quantencomputer könnten künftig bestimmte kryptografische Verfahren brechen, die heute für den Schlüsselaustausch und digitale Signaturen eingesetzt werden.

Für langlebige Industrieanlagen ist das eine Herausforderung: Die Umstellung braucht Zeit, und bestehende Systeme lassen sich häufig nur mit großem Aufwand verändern oder ersetzen.

Unser Ansatz setzt deshalb an der Kommunikation zwischen den Systemen an.

02 / Unser Ansatz

Ein Gateway für bestehende Umgebungen

Unser Security Gateway wird in ausgewählte Kommunikationswege eingebunden und übernimmt dort kryptografische Schutzfunktionen.

Die vorhandenen Anlagen behalten ihre operative Aufgabe. Das Gateway ergänzt die Umgebung um eine zusätzliche Sicherheitskomponente, über die sich Post-Quanten-Kryptografie gezielt einführen lässt.

Bestehende Systeme einbinden

Wir richten die Integration an der vorhandenen Infrastruktur aus. Ziel ist, Eingriffe in die Anlagen zu begrenzen und eine Migration zu ermöglichen, die zu ihren Betriebsbedingungen passt.

Kommunikation gezielt schützen

Gemeinsam legen wir fest, welche Verbindungen abgesichert werden sollen. Das kann beispielsweise die Kommunikation zwischen Standorten oder ein Remote-Zugriff auf eine industrielle Umgebung sein.

Schrittweise umstellen

Unternehmen können mit einem klar abgegrenzten Kommunikationsweg beginnen, die Integration erproben und auf dieser Grundlage weitere Verbindungen einbeziehen.

03 / Integration

Wo sitzt das Gateway im Netzwerk?

Das Gateway sitzt an der Grenze des Kommunikationsbereichs, den wir absichern wollen – beispielsweise zwischen einem Anlagennetz und einer Verbindung zu einem anderen Standort.

Für einen geschützten Kommunikationsweg müssen auch die Gegenstelle und die eingesetzten Protokolle berücksichtigt werden. Welche Komponenten dafür erforderlich sind, klären wir anhand der konkreten Netzwerkarchitektur.

Für die Integration betrachten wir gemeinsam:

  • Welche Systeme miteinander kommunizieren.
  • Welche Daten und Verbindungen geschützt werden sollen.
  • Wo die kryptografische Absicherung beginnt und endet.
  • Welche Anforderungen an Verfügbarkeit, Latenz und Durchsatz bestehen.

04 / Zusammenspiel

Was übernimmt QMS – und was bleibt bei euren Systemen?

Das Gateway übernimmtBestehende Systeme übernehmen weiterhin
Die kryptografische Absicherung der dafür vorgesehenen KommunikationswegeAnlagensteuerung und operative Prozesse
Die Einbindung von Post-Quanten-Kryptografie in diese VerbindungenFachanwendungen und deren Funktionen
Eine zusätzliche Sicherheitsfunktion an definierten NetzwerkübergängenBestehende Schutzmaßnahmen wie Zugriffsverwaltung, Segmentierung und Überwachung

Das Gateway ergänzt euer Sicherheitskonzept. Welche Anpassungen an Netzwerk und Gegenstellen nötig sind, prüfen wir im jeweiligen Projekt.

05 / Kryptografie

Klassische Kryptografie und PQC gemeinsam einsetzen

Wir verfolgen einen hybriden Ansatz, der klassische kryptografische Verfahren mit Post-Quanten-Kryptografie verbindet.

Dabei setzen wir auf ML-KEM für den Schlüsselaustausch und untersuchen den Einsatz von ML-DSA für digitale Signaturen. Die konkrete Kombination und Integration richten wir an den Anforderungen des jeweiligen Kommunikationswegs aus.

Für technische Gespräche betrachten wir insbesondere Protokollunterstützung, Schlüsselverwaltung, Systemintegration und die Auswirkungen auf den laufenden Betrieb.

06 / Konfiguration

Eine Lösung. Unterschiedliche Anforderungen.

Unser Security Gateway ist funktionsfähig und lässt sich für unterschiedliche Einsatzfälle konfigurieren. Denn die Absicherung einer Windkraftanlage stellt andere Anforderungen als die Kommunikation mit einem Satelliten.

Gemeinsam betrachten wir eure Infrastruktur, die zu schützenden Verbindungen und die Anforderungen im Betrieb. Darauf stimmen wir die Konfiguration und Integration des Gateways ab.

In einem abgegrenzten Pilotprojekt prüfen wir die Lösung unter euren konkreten Betriebsbedingungen – und schaffen damit die Grundlage für den weiteren Einsatz.

Gemeinsam starten

Welche Verbindung möchtet ihr langfristig absichern?

Ihr betreibt langlebige Industrieanlagen oder prüft, wie sich Post-Quanten-Kryptografie in eure Umgebung integrieren lässt?

Lasst uns eure Architektur und einen passenden Einstieg besprechen.